Von alters her wurden Gartentore extra angefertigt. Sie wurden sorgfältig gearbeitet und selbst in kleinen Dörfern gab es keine zwei gleichen Gartentore. Auch in unserer modernen Welt brauchen die meisten räumliche Grenzen, die einen Weg oder eine Straße queren, einen Durchgang, der vor allem Kinder, Haus- und Wildtiere davon abhält, nach draußen zu gelangen bzw. hereinzukommen. Wer etwas mehr Geld für die Gartentür oder das Gartentor ausgeben kann und will, kann sich die Gartentür von einem Schmied anfertigen lassen. Allerdings sollte man sich vorher genau erkundigen, was die gartentür dann kosten wird.

Eine speziell angefertigte Gartentür ist um ein vielfaches teurer, als eine Standard Gartentür. Gleiches gilt natürlich auch für ein Hoftor und den den großen Bruder der Gartentür, dem Gartentor. Wer aber gewillt ist, für die Individualität bei der Gartentür oder dem Hoftor Geld auszugeben, sollte sich die Gartentür und das dazu passende Hoftor nach seinen Wünschen anfertigen lassen. Nutzen Sie die Chance und gestalten Sie Ihren Eingang selbst, so dass er eine ganz persönliche Note bekommt, anstatt ihn aus dem Katalog auszuwählen.

Bauen Sie ein Gartentor nicht nur ein, weil Sie einen Eingang brauchen. Abgesehen von der praktischen Notwendigkeit können Gartentore und sogar Zaunübertritte (die es erlauben, über einen Zaun zu steigen, Tiere aber zurückhalten) ein wichtiger Blickpunkt sein. Sind sie mit Bedacht gestaltet, ermutigen Gartentore zum Eintreten – besonders, wenn sie einladend in einer Gartenmauer platziert sind. Sie sollten sich einfach öffnen lassen und, wo es wichtig ist, sich von selbst schließen.

Bei der Wahl der Breite eines Gartentors sollten Sie an den schlimmsten Fall denken. Ist die Einfahrt für Notfahrzeuge nur durch das geplante Tor möglich, muss es breit genug für solche Fahrzeuge sein. Aus praktischen Gründen sollten Gartentore bestimmten empfohlenen Breiten entsprechen.

Grundbauplan für ein Gartentor

Egal, was für ein Gartentor Sie planen – es müssen immer folgende Fragen geklärt werden:

  • Wie groß müssen die Pfosten sein?
  • Wie müssen die Pfosten im Boden verankert werden?
  • Wie wird der Rahmen des Gartentors konstruiert?
  • Sie funktionieren Türangel und Schloss?
  • Sieht das Tor von beiden Seiten gut aus?

Hinweise zum Bau von Gartentür und Hoftor

Holzpfosten für ein Gartentor unterscheiden sich von Zaunpfosten. Für Gartentore über 1,2 m Breite brauchen die Pfosten eine Kantenlänge von mindestens 15 cm und der Pfosten muss mindestens 1,10 m tief im Boden stehen. Meist werden sie in Fundamenten aus Einkombeton mit den Maßen 45 x 45 x 80 cm verankert. Torpfosten aus Metall können schmaler sein, müssen aber meist in Maßarbeit angefertigt werden, damit sie genau zum Tor passen, weil man die Position der Türangeln nicht erst vor Ort festlegen kann.

Jedes Hoftor braucht zwei Pfosten: Einen, an dem das Hoftor hängt, und einen, gegen den es schließt. Dieser Pfosten kann mit einem Holz- oder Metallteil versehen sein, gegen das das Hoftor schließt; man nennt es Anschlag. Torpfosten aus Holz sind meist aus kesseldruckimprägnierter Kiefer, Fichte oder Lärche gefertigt. Die Konstruktion des Torrahmens hängt von seiner Größe und davon ab, ob das Hoftor zum Zaun oder zu einer Mauer passen soll.