Wer eine kleine Oase Grünen besitzt, hat darauf auch eine Laube, eine Hütte, einen Bungalow. Sie dienen zum Unterstellen der erforderlichen Gartengeräte genauso wie zur Unterbringung des chimney-sweeper-158077_640Gärtners. Bei einem Eigentumsgrundstück ist es möglicherweise geeignet zum Übernachten, zum Sommerwohnen. Letztere Gartenhäuser benötige eine Heizung. Denn zu Beginn und Ende der Saison, wo die meiste Arbeit im Garten anfällt, möchte der Gärtner nicht schon nach Hause ziehen.

Gerade im Mai oder September gibt es noch oder schon kühle Tage. Eine Heizung für den Abend oder morgens ist unentbehrlich. Wer einen dafür geeigneten Stromanschluss hat, greift möglicherweise auf eine Elektroheizung zurück. Diese ist im Unterhalt sehr sehr teuer. Eine Ölheizung im Garten schließt sich per se aus. Auch der Gastank ist kein Hingucker im Garten. Was noch bleibt, ist eine schornsteingebundene Heizung für Holz und Kohle. Ein Kaminofen vielleicht, ein Dauerbrandofen, eine Kombination beider.

Der Bezirks Schornsteinfeger Meister hat das Sagen

Jede Brandstätte muss per Gesetz einmal im Jahr vom Schornsteinfeger geprüft werden. Das hat sich auch nicht geändert, seitdem der Schornsteinfeger Beruf freigegeben worden ist. Wer ein Gartengrundstück mit einem heizbaren Häuschen darauf hat, muss von sich aus den Schornsteinfegermeister ansprechen. Denn ist es erst so weit, dass dieser eine Auflage zur Begehung erteilt, ist guter Rat teuer.

Der Eigentümer der Feuerstätte muss dann unverzüglich dieser Auflage nachkommen. Ansonsten kann, mindestens theoretisch, der Bezirksschornsteinfegermeister mit der Polizei anrücken und sich Zutritt zur Brandstätte verschaffen. In so einem Fall wird er sicherlich ganz besonders prüfen, ob der Ofen allen Vorschriften entspricht. Insbesondere was die Abgaswerte anbetrifft. Nach dem Motto: Vorbeugen ist besser als heilen sollte der Eigentümer des Hauses sich rechtzeitig um die Brandstättenschau kümmern.

Nötigenfalls den Schornstein abreißen

Wer zwar an seinem Haus einen Schornstein hat, weil früher dort mit Feuer geheizt wurde, diesen aber nicht mehr benötigt, sollte ihn entfernen. Denn immer dann, wenn ein Schornstein auf dem Haus ist, kann sich der Schornsteinfeger Zutritt verschaffen. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob überhaupt noch eine Brandstelle vorhanden ist. Der Schornsteinfeger kommt rein und stellt fest, dass er hier nicht zu tun hat. Außer natürlich, die Rechnung zu schreiben.