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PostHeaderIcon Service und Learning in den Mitgliedsschulen

 

Grundschule "Wolfgang Borchert" Halle
Wolfgang-Borchert-Str. 42
06126 Halle


SL: Plan 2010 wird noch erstellt (evtl. Service Learning im Mathematikunterricht)
Fortführung: Lesepaten im Kindergarten, Theatergruppe

 


 

Grundschule "Hanns Eisler/ Seebener Straße"
Seebener Str. 79
06118 Halle


Drittklässler werden im Deutschunterricht in ihrer Lesekompetenz gestärkt und engagieren sich einen Nachmittag pro Monat als Lesepaten in einer Kindertagesstätte – denn die Förderung der Freude am Lesen sollte bei den Kleinsten beginnen. Dieses Service Learning-Projekt wird in wechselnden Kleingruppen selbstständig vorbereitet und während der gesamten Laufzeit durch die Schüler/innen schriftlich und mündlich reflektiert, wobei Meilensteine und Stolpersteine des Vorhabens erfasst werden und die Projektziele den tatsächlichen (Praxis-) Bedingungen angepasst werden.

 


 

Grundschule "Albrecht Dürer"
A.-Dürer-Str. 8
06114 Halle


Grundschulkinder lernen im Deutschunterricht das betonte Vorlesen und bereiten selbstständig Vorlese-Stunden in einer nahe gelegenen Kindertagesstätte vor, die regelmäßig durchgeführt werden. Die Schülerinnen und Schüler wählen selbst anhand eines Kriterienkataloges geeignete Literatur aus und erarbeiteten ein Ablaufschema für gelungene Lese-Besuche. Anschließend wird dieses Engagement stets reflektiert, so dass die Schüler/innen durch Selbst- und Fremdeinschätzung die Stärkung ihrer Sozialkompetenz und der Persönlichkeitsentwicklung erfahren.

 


 

Grundschule "Schmon"
Schulstraße 17
06268 Schmon


SL:
Plan 2010: Fit und Vital- Programm des Landes Sachsen-Anhalt
Fortführung: Service Learning-Projekt: „Gemeinsam durch dick + dünn
(Sport, Ernährung, Schulobst)“

 

 

Sekundarschule am Burgtor Aken
Burgstraße 16
06385 Aken


Sekundarschüler/innen trainieren ihre Lese- und Sprachkompetenzen im Deutschunterricht und engagieren sich im Seniorenheim, indem sie mit den alten Menschen sprechen und ihnen vorlesen.
Somit erweitern sich die sozialen Kontakte der Schüler/innen und der Senior/innen. Dieses Service Learning-Projekt „Jung hilft Alt“ wird im Sozialkundeunterricht vorbereitet und reflektiert.
Durch das verständnisvolle Eintauchen in fremde, teilweise schicksalhafte Lebenswelten erweitern die Schüler/innen auch ihre sozialen Kompetenzen.

Plan 2010/11: Erarbeitung WpK „Soziale Kontakte“ (Ausweitung SL auf Grundschule: „Schüler lernen mit Schülern“)

 



Sekundarschule Jessen-Nord
Straße der Jugend 9
06917 Jessen

Im Geschichtsunterricht beschäftigen sich Schüler/innen mit dem Ende des 19./ Beginn des 20. Jahrhunderts und erstellen einen Audioguide, der es Bürger/innen aus Jessen ermöglicht, auf den Spuren dieser Zeit vor Ort zu wandeln.

Ausgangspunkt für dieses Service Learning Projekt war die Errichtung eines schulischen Traditionszimmers, das insbesondere der Persönlichkeit Karl Lamprechts verbunden ist. Hierdurch inspiriert entstand im Geschichtsunterricht der Wunsch, die Zeit, in der der Historiker lebte, den Bürgern nahe zu bringen und mit der heutigen Zeit zu vergleichen. Dabei konzentrierten sich die Sekundarschüler/innen auf Örtlichkeiten, die es bereits zu Lamprechts Zeiten gab und auch heute für Besucher zugänglich sind (historisches Stadtzentrum mit Straßen, Kirche, Schule, Markt, Schloss und Schwarze Elster). Auch die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Jessen wurde betrachtet. Bei diesem Service Learning-Projekt, welches auch regelmäßig reflektiert worden ist, konnten die Sekundarschüler/innen auch ihre sozialen Kompetenzen, z. B. in der Kleingruppenarbeit, anwenden. Vorteilhaft auch für die Nachhaltigkeit von Service Learning an dieser Schule war die selbstlose Unterstützung der Vorhaben durch die Kommune und durch  hilfsbereite Kolleg/innen an diese Schule.

Plan 2010/2011:

Anknüpfend an die im Schuljahr 2009/10 erfolgreich durchgeführte AG „Soziales Lernen“ im Rahmen derer Schüler/innen der Klassenstufen 7 und 8 in unterschiedlichen  Einrichtungen in Jessen den Alltag bereicherten und ihr Engagement einbrachten, geht im Schuljahr 2010/11 der Wahlpflichtkurs „Soziales Lernen - Lebenswelten“ an den Start.

Im  Wahlpflichtkurs werden die Themen bürgerschaftliches Engagement, Kommunikationsmodelle, soziale Ungleichheit, soziale Sicherung und weitere Themen aus den Bereichen Ethik und Sozialkunde erarbeitet und mit bedarfsorientierten Engagementprojekten, die die Schüler/innen selbst konzipieren, verknüpft. Das Engagement findet beispielsweise im Seniorenheim, im städtischen Tiergehege, in Kindertagesstätten, der häusliche Krankenpflege oder in einem Verein zur Unterstützung sozial benachteiligter Menschen statt. Die praktischen Lernerfahrungen werden regelmäßig reflektiert und auf die Unterrichtsthemen zurückbezogen. Themen aus dem Engagement bereichern wiederum die kontinuierlichen Reflexions- und Lernphasen in der Schule.


 

Sekundarschule "An der Rüsternbreite"
Geschwister-Scholl-Str.1
06366 Köthen


In der Service Learning-AG der Klassen 5/6 „Gemeinsam lernen“ werden die Schulkinder jeweils 2 Stunden die Woche fächerübergreifend darauf vorbereitet, einmal monatlich im Kindergarten mit den dortigen Kindern gemeinsam zu lernen bzw. spezielle Projekte durchzuführen (Kochen und Backen, gesunde Ernährung; kreatives Gestalten; Sportspiele; Plakaterstellung; Vorlesen usw.). Dieses Engagement wird stetig reflektiert und Verbesserungen/ Kritik seitens der Schüler/innen bzw. des Kindergartenpersonals fließen in die Planungen des AG-Ablaufs ein. Die durchgeführten Besuche in der Kindertagesstätte werden durch die Schüler/innen dokumentiert. Die AG-Mitglieder sprechen über ihre Engagementserfahrungen und reflektieren ihre gestärkten bzw. erweiterten Kompetenzen mittels Selbst- und Fremdeinschätzung in Diskussionsrunden.

 


 

Sekundarschule „Völkerfreundschaft“ Köthen
Am Wasserturm 36
06366 Köthen


SL: AG: Spielplätze in Köthen früher und heute (Stadtgeschichte)

Plan 2010: Miteinander leben: Jung + Alt (Seniorenpflegeheim)

 


 

Sekundarschule Leuna
Albert-Einstein-Str. 1
06237 Leuna


Hauptschüler/innen sind im Physikunterricht in der Lage, einfache Experimente selbständig zu planen und durchzuführen. Sie können die beobachteten Erscheinungen mit ihrem physikalischen Kenntnissen erklären  und den Bezug zwischen Experiment und Erscheinungen aus dem Alltag herstellen. Des Weiteren lernen sie in Deutsch, diese vorhandenen Kenntnisse in sprachlich angemessener Form, z. B. bei Kurzvorträgen, darzustellen und Redebeiträge unter Einbeziehung einfacher Präsentationsformen zu planen und zu halten. Auch lernen sie Textteile und Texte zu planen – sie sind in der Lage, Inhalte situationsangemessen und adressatengerecht zu formulieren. Als Service führen die Hauptschüler/innen vor Kindergartenkindern außerschulisch einfache Experimente vor, erläuterten diese kindgerecht und motivierten die Kinder zum Mitmachen.

 


 

Ökowegschule Kugelberg
Kugelbergring 32
06667 Weißenfels


Fünftklässler beschäftigen sich in Deutsch mit dem Thema Märchen und engagieren sich für Kinder, die sie zum Vorlesen in einer Kindertagesstätte besuchen. Dazu bringen sie sogar im Kunstunterricht erstellte Requisiten und Plakate mit – denn Spaß beim Lesen ist die beste Leseförderung. Diese Service Learning-Aktivitäten werden im Unterricht als auch in der Kindertagesstätte im Anschluss an die Lesungen reflektiert, so dass die Schüler/innen stets an der Gestaltung der nächsten Besuche teilhaben können.

 


 

Sekundarschule 2 Querfurt
Pappelstraße 2
06268 Querfurt


aus dem Schulprogramm 2010:

„5.3.4 Service Learning
Derzeit existieren an unserer Schule zwei Projekte im Rahmen des Service Learning.
Das Projekt „Lesepaten“, das jeweils von Schülern der Klassenstufe 7 durchgeführt wird, gibt es bereits seit dem Schuljahr 2008/09. Die freiwillig daran teilnehmenden Schüler gehen im 14tägigen Wechsel in ihren Freistunden in den Kindergarten, um dort Märchen und Geschichten vorzulesen. Dadurch verbessern sie nicht nur ihre Leseleistungen, sondern erhöhen gleichzeitig ihre sozialen Kompetenzen.
Aufbauend auf diesen positiven Erfahrungen wurde mit dem Schuljahr 2009/10 ein zweites Projekt ins Leben gerufen. Das Projekt „Alt und Jung – soziale Kontakte pflegen“ wird von Schülern der Klassenstufe 8 durchgeführt, die ebenfalls in ihrer Freizeit auf freiwilliger Basis ins Altenpflegeheim gehen, um mit den dortigen Bewohnern zu basteln, zu spielen, Gespräche zu führen etc. Es besteht die Absicht, Service Learning im kommenden Schuljahr (2010/2011) als Wahlpflichtkurs für
die Klassenstufe 9 anzubieten. Dazu wurden Rahmenrichtlinien erarbeitet und beim Kultusministerium eingereicht. Außerdem benötigen wir für die Durchführung eines solchen Wahlpflichtkurses weitere Kooperationspartner.“

 


FÖS (LB) „An der Lindenallee“
Lindenallee 1
06773 Gräfenhainichen


SL: Plan 2010/11:
Im Fachunterricht als Teil der Berufsvorbereitung:
Grünflächenpflege und Kochkurs im Eisenmoorbad;
Raumpflege im Seniorenheim

 


Kooperative Gesamtschule Benndorf
A. Diesterweg Str. 2
06308 Benndorf


SL:
Plan 2010/11:
AG Klasse 8: „Soziale Kontakte“ (z.B. Lesen im Seniorenheim)
Plan 2011/12:
WpK- Entwurf 9/10: „Soziale Kontakte“

Die AG soll stets den WpK vorbereiten (der trotzdem offen für weitere Schüler/innen ist)

 


Christian-Wolff-Gymnasium Halle
Kastanienallee 1
06124 Halle


Schülerinnen und Schüler erlernen im schulinternen Wahlpflichtkurs „Lebenswelt – Lernen durch Engagement“  theoretische und methodische Grundlagen (Kommunikationstraining, Bürgerschaftliches Engagement) und wenden diese bei ihrer Suche nach potentiellen Einrichtungen an. Nach der ersten Kontaktaufnahme handeln die Jugendlichen eigenverantwortlich ihren Einsatz mit den Einrichtungen aus. Danach recherchieren sie durch Befragungen den realen Bedarf bzw. Problemlagen und gelangen so zu ersten Projektideen.
Schüler engagieren sich meist einzeln in verschiedenen sozialen Einrichtungen (Kindertagesstätten, Begegnungszentren, medizinisch-psychologische Einrichtungen). Dieser Service wird ständig reflektiert (Lerntagebuch, Kartenabfrage, Platzdeckchen, Portfolio, Abschlusspräsentation ...) und am Ende des Schuljahres erfolgt eine abschließende Auswertung und Reflexion des Kurses sowie eine gemeinsame Abschlussfeier. Die Jugendlichen erhalten Zertifikate für ihr bürgerschaftliches Engagement.

 
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